Postpromotionelle Lehre

Alle Kollegen in der Facharztausbildung der alten und neuen Ärzte-Ausbildungsordnung rotieren derzeit planmäßig im 4. oder 5. Ausbildungsjahr für jeweils sechs Monate auf die ACI und TICU.

Im Rahmen der neuen ÄAO 2015 beteiligen wir uns in der neunmonatigen Basisausbildung in den Modulen “Respiratorische Notfälle” und “Der Kreislauf im Schock”.

 

Interdisziplinäres Simulationszentrum

Entsprechend der Anforderung der neuen Ärzte-Ausbildungsordnung werden unsere Assistenzärzte in Hinkunft im neu errichteten interdisziplinären Simulationszentrum an der nahen Fachhochschule Gesundheit geschult. In diesem hochmodernen Simulationszentrum lassen sich Notfallsituationen in realistischer Umgebung simulieren. Mithilfe der verwendeten detailgetreuen Simulatorpuppen lassen sich kritische Situationen auf Normalstationen, in einem OP-Saal, auf der Intensivstation und im Schockraum zu simulieren. Neben Fachärzten und Pflegepersonen werden natürlich auch andere Fachdisziplinen an den Simulationen hinkünftig teilnehmen. Nach dem praktischen Teil werden in einer Nachbesprechung neben den medizinischen Aspekten vor allem die Kommunikation und Zusammenarbeit der verschiedenen Personen und Fachdisziplinen analysiert, um Fehlerquellen zu erkennen. Damit können mögliche Fehler reduziert und in Zukunft die Patientensicherheit gesteigert werden.

Dr. Treml beteiligt sich mit weiteren engagierten Kollegen der Anästhesie maßgeblich am Aufbau des Simulationszentrum. Er organisiert dabei die Simulation für die anästhesiologisch geführten Intensivstationen ACI und TICU. Seit dem Herbst 2017 finden am interprofessionellen Trainingszentrum (ITZ) regelmäßige Reanimationstrainings und Simulationen statt.

 

Studentische Lehre

Im Rahmen des Studiums führen wir den Intensivteil des Beatmungspraktikums durch (Modul 2.17: Klin. Fertigkeiten u. Untersuchungsmethoden I; Beatmung und Intubation). Weiters bilden wir angehende Kollegen im Rahmen des klinisch-praktischen Jahres aus.

Weitere Lehrveranstaltungen:

Anästhetika und regionale cerebrale Perfusion Ao. Univ.-Prof. Dr. Lorenz
Erworbene Gerinnungsstörungen beim kritisch kranken Patienten Ao. Univ.-Prof.  Dr. Fries
Beside-Teaching zu LV Immunanwort des Kritisch Kranken Ao. Univ.-Prof. Dr. Lorenz

 

Daneben besteht die Möglichkeit eine Famulatur auf einer der beiden Intensivstationen zu verbringen.

Bei Interesse bitte um Kontaktaufnahme mit

Ursula Prilmüller:
Tel.: +43/(0)50504-22404; Fax.: +43/(0)50504-22490;
Email: ursula.prilmueller@i-med.ac.at, ursula.prilmueller@tirol-kliniken.at
 

Informationen für Diplomanden

Es besteht jederzeit die Möglichkeit zu einem intensivmedizinischen Thema die Diplomarbeit bei uns durchzuführen. Als Betreuer kommen alle habilitierten Kollegen in Frage.

  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Fries - Gerinnung
  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Ingo Lorenz – cerebrale Perfusion, Opioide, Infektiologie
  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Barbara Friesenecker – Ethik, Mikrovaskuläre Perfusion und Sauerstofftransportphänomene in der Mikrozirkulation
  • Priv.-Doz. Dr. Mag. Josef Rieder – Analyse volatiler organischer Komponenten mittels Protonen-Transfer-Reaktions-Massenspektrometrie

Bei Interesse an einer Diplomarbeit wenden sie sich bitte an den jeweiligen Kollegen.