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Die allgemeine und chirurgische Intensivstation besteht seit Ende der sechziger Jahre und ist damit eine der ältesten Intensivstationen Österreichs. Mit Verbesserung der Schwerstverletztenversorgung wurde zur spezialisierten Intensivbehandlung die traumatologische Intensivstation ab 1. Jänner 1995 als eigenständige Station geführt. Seit dem 1. Mai 2008 sind wir eine eigenständige Universitätsklinik mit zwei Abteilungen.

Allgemeine und chirurgische Intensivstation (ACI)

Die allgemeine und chirurgische Intensivstation verfügt als längst bestehende Intensivstation der Klinik Innsbruck über fortgesetzte Erfahrung und "state of the art" Wissen in der Behandlung von komplexen schwerstkranken Patienten aus unterschiedlichen Disziplinen (zum Beispiel Allgemein-, Transplantations- und Herzchirurgie), aber auch konservative Patienten (z.b. Lungenversagen). Dabei behandeln wir Patienten aus dem überregionalem Raum.
Unsere langjährigen Intensiv Überlebensraten der Schwerstkranken Patienten liegen zwischen 85-90%
Jährlich werden circa 12-16 postpromotionelle Ärzte, Studenten, Ärzte im klinisch praktischem Jahr ausgebildet, sowie zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt, Dissertationen und PhD betreut.

Als zusätzliche Spezialisierung bestehen im Pflegebereich mehrere Fachgruppen zu den Themen Hygiene, Ernährung und Nierenersatzverfahren. Daneben zeichnet die Mentorengruppe für eine fundierte Pflegeeinschulung und -ausbildung verantwortlich.

Für Erwachsene stehen klinikweit zwei Herzalarmteams zur Verfügung. Bei Alarmierung unter einer klinikweit einheitlichen Notfalltelefonnummer entsenden wir rund um die Uhr ein Notfallteam aus 3 Kollegen (1 Arzt und 2 Pflegepersonen) in die Gebäude von Chirurgie, Psychiatrie und das Kinderherzzentrum II. Im Jahr sind das im Schnitt 150 Einsätze, davon etwa 30 % Reanimationen.

Langjährige Mitarbeiter unserer Station beteiligen sich traditionell an der Leitung des innerklinischen Notfallmanagements.

Traumatologische Intensivstation (TICU)

Die Traumatologische Intensivstation verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Schwerstverletztenversorgung. In Innsbruck als Level 1-Traumazentrum kommt unserer Station in der Behandlung dieser Patienten eine zentrale Bedeutung zu, wir führen die jeweilig nötigen Fach-Disziplinen zusammen. Erst eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht langjährige Intensiv-Überlebensraten von etwa 90%. Wir pflegen den engen Kontakt zu den Kollegen der Unfallchirurgie, der Radiologie, der Allgemeinchirurgie, der Neurochirurgie und Neurologie. Wir behandeln Verunfallte aus Tirol und dem überregionalen Raum (Südtirol, Vorarlberg ua.).

Saisonal abhängig ereignen sich im Winter vor allem Schi- und Lawinenunfälle, im Sommer vor allem Bergsport- und Flugsportunfälle. Ganzjährig behandeln wir Traumata aus dem Straßenverkehr und der Arbeitswelt.

Natürlich behandeln wir schwerstkranke Patienten aus unterschiedlichen chirurgischen Disziplinen (Allgemein-, Herz- und Transplantationschirurgie).