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Vorerst keine Schulungen

Aufgrund der COVID-19 Krise müssen alle Schulungen vorerst ausgesetzt werden.

 

Schulungen "Umgang mit persönlicher Suchtzausrüstung"

Zu Beginn der COVID-19 Pandemie Mitte März schulte ein Team um OA Dr. Benedikt Treml die Mitarbeiter unserer Intensivstationen und der Anästhesie im richtigen Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung. Unterstützung erfuhr Dr. Treml durch OÄ Dr. Ruth Kröss sowie Dr. Volker Schäfer. In Zeiten wie diesen wurde ein innovatives Schulungskonzept mit kurzen Videosequenzen entwickelt, das es erlaubt das An- und Auskleiden äußerst ressourenschonend zu schulen. Ein Schwerpunkt der Schulungen liegt in der Vermittlung des hohen Stellenwertes der hygienischen Basismaßnahmen.

Darüber hinaus gilt der Leitsatz: "Unsere Mitarbeiter sind uns wichtig!"

 


Patientensicherheit

Heutzutage wird Simulation für viele Problemstellungen in der Praxis eingesetzt. Was wäre unsere moderne Welt ohne Verkehrs-, Klima- oder gar Wettersimulationen.
Im intensivmedizinischen Bereich setzen wir seit Herbst 2017 auf intensivierte Notfall- und Teamtrainings, um die Patientensicherheit nachhaltig zu optimieren. ​Dabei steht uns im interprofessionellen Trainingszentrum ITZ am AZW ein hochwertigen Simulator zur Verfügung. Dank neuester Technik fühlen sich die Notfallszenarien für die Teilnehmenden sehr realistisch an. In den einführenden Notfalltrainings legen wir Wert auf die korrekte Anwendung von Notfallmaßnahmen. In den weiterführenden Teamtrainings fokussieren wir auf eine sichere und gute Kommunikation. Allen Trainings gemeinsam ist die Begeisterung unserer Assistenzärzte, Oberärzte und Intensivpflegekräfte bei den Szenarien.

Alles Weitere zu Intensiv-Simulation finden sie unter dem Menüpunkt Teamtraining.

 

Weihnachtsymposium Patientensicherheit

Im Jahr 2018 entschlossen sich OÄ Dr. Ruth Kröss, OA Dr. Markus Thaler sowie OA Dr. Benedikt Treml ein Symposium zur gelebten PatientInnensicherheit an den Tirol Kliniken aus der Taufe zu heben. Als Instruktoren bei den Teamtrainings war es ihnen ein Anliegen die vielen Beispiele guter Patientenversorgung vor den Vorhang zu heben und konkrete Verbesserungsvorschläge für jeden Einzelnen zu bieten.

Die Berichte der vergangenen Symposien finden sie unter dem Menüpunkt Symposium.

 

Wozu Simulation?

Weniger Krankenstände und Jobwechsel nach CRM-basierten Simulationstrainings

Im Journal of the American Medical Association (JAMA) ist letztes Jahr eine interessante französische Arbeit über langfristige Auswirkungen eines Simulationstrainings bei Intensivpflegekräften erschienen. Diese klinische Studie interessierte sich für messbare Effekte eines 5-tägigen Teamtrainings auf CRM-Basis. Dabei wurden 101 Intensivpflegekräfte an 8 französischen Intensivstationen in CRM-Trainings geschult und ein Jahr lang beobachtet. 97 Intensivpflegekräfte dienten als Kontrollgruppe.

In den Ergebnissen zeigte sich unter anderem, dass es in der Simulationsgruppe 6 Monaten nach dem Training nur eine Rate von Krankenständen von 1 % gab vs. 8 % ohne Training. Während in der Kontrollgruppe (ie. ohne Training) 12 Pflegekräfte die Intensivstation verlassen haben, waren es in der Interventionsgruppe nur 4. Aufgrund dieser ausgeprägten Effekte wurde die Studie nach der Interimsanalyse nach 6 Monaten abgebrochen.

Weniger Krankenstände und Stationswechsel durch Simulation: El Khamali R et al. 2018. Effects of a multimodal program including simulation on job strain among nurses working in intensive care units. A randomized clinical trial. JAMA. 320:1988-1997.

Link zur Infografik der DGSim

Benedikt Treml, 06.05.2019

 

Gesteigerte Patientensicherheit und weniger Kosten durch Teamtrainings

Im American Journal of Medical Quality ist 2019 eine Studie aus Ohio, USA erschienen. Die Autorengruppe um Susan D. Moffatt-Bruce untersuchte die Kosten und mögliche Kostenersparungen durch die Implementation von CRM-basierten Teamtrainings an einem Zentrum der Maximalversorgung, bestehend aus 2 Unikliniken und 6 Spitälern. Zwischen Juli  2010 und Juli 2013 wurden etwa 3.000 Pflegekräfte und Ärzte geschult. Die Kosten für die Trainings beliefen sich auf 3,6 Mio. USD.

In drei Jahren (2011 bis 2013) wogen die Einsparungen durch die Reduktion von erwarteten Patientenschäden die Investitionen bei weitem auf. Die Kosteneinsparung lag bei nach konservativer Schätzung bei 9,1 Mio. USD, bei maximaler Schätzung bei 24,4 Mio. USD.

Mehr Patientensicherheit und weniger Kosten durch Simulation: Moffatt-Bruce SD et al. 2019. What Is the Return on Investment for Implementation of a Crew Resource Management Program at an Academic Medical Center? Am J Med Qual. 34(5):502-508.

Link zur Infografik der DGSim

Benedikt Treml, 23.12.2019

Einer der Schlüssel zum Erfolg (nicht nur gegen alte und neue Coronaviren): Händedesinfektion