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Neues Erwachsenenschutzgesetz ab Juli 2018 geplant

Wenige Monate vor geplanter Einführung des 2. Erwachsenenschutzgesetzes wurde eine Verschiebung der Einführung diskutiert

In wenigen Monaten, nämlich am 1. Juli 2018, soll mit der zweiten Novelle des Erwachsenenschutzgesetzes eine wesentliche Änderung der klinischen Entscheidungsfindung mit dem Patienten und dessen Stellvertretern eintreten. Allerdings äußerte die Regierung Pläne einer Verschiebung, da die damit verbundene Budgetbelastung zu hoch sei.
Ob das Gesetz nun tatsächlich mit Juli 2018 oder erst später in Kraft tritt, ändert für uns Intensivmediziner nicht viel. Denn mit der neuen Novelle ist beispielsweise ein installierter Erwachsenenvertreter vorgesehen. Ein kognitiv eingeschränkter Pat. (der deshalb keine Vorsorgevollmacht errichten kann), kann andere Personen als gewählte Erwachsenenvertreter nominieren. Gibt es weder Vorsorgebevollmächtigten noch gewählten Erwachsenenvertreter werden nächste Angehörige als gesetzliche Erwachsenenvertreter nach Eintragung ins zentrale österreichische Vertretungsverzeichnis bestellt werden.

Man darf gespannt sein, wann das Erwachsenenschutzgesetz tatsächlcih rechtskräftig wird.

 

Benedikt Treml

20.3.2018

 

 

 

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